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nelkenmulitfunktionales aus der natur.

zähne lieben die nelke, sie beruhigt und nimmt ihnen die schmerzen.

eine nelke auf den schmerzenden zahn, zubeißen, wenn möglich, und sie entfaltet ihre schmerzhemmende wirkung. sind die zahnschmerzen bereits zu stark, läßt sich die nelke um den schmerzen zahn plazieren. als ganzes, oder pulverisiert, also zerstoßen im mörser.

…und wie bei fast allem, macht auch hier erst die dosis aus dem heilmittel das gift. in zu hohen dosen wirkt sie toxisch – und belastet die mundschleimhäute. als tipp für jene, die sie als schmerzmittel verwenden.

der tasse kaffee verleiht sie ein besonderes aroma, und auch zum tee paßt sie gut.

für die, die ihren geschmack lieben, am morgen, mittag und abend…,  eine nelke pro tasse ist das richtige maß, um in den genuß ihres feinen geschmacks zu kommen.

aber die nelke ist ein tausendsassa. candidapilz und anderen pilzarten im menschen körper, sagt sie den kampf an.

schlechter atem hat bei ihre keine chance, sie wirkt antimikrobiell wie antibakeriell gleichermaßen.

als natürliches probiotika und schmerzmittel ist sie überall rezeptfrei käuflich.

im winter heizt sie ein, in getränken und speisen. in marakesch konnte ich sie einmal zu ramadan aus einem tee heraus schmecken, der mit ingwer, pfeffer, muskat und zimt verfeinert war.
dazu wurde eine art pfefferkuchen gereicht, dessen rezept ich bis heute nachjage, in der konsistenz einer tarte. beides zusammen, eine extrem feine und leckere sache.

der tee heizt deutlich mehr ein, als jeder glühwein – garantiert nebenwirkungsfrei.

mit etwas experimentierfreude, findet sich die passende mischung für jeden geschmack.
schwarzer tee und rein mit den gewürzen. der gaumen entscheidet, welche mischung paßt.

wer gern die traditionelle küche etwas abwandelt mit einer orientalisch-arabischen note, im sauerkraut mit datteln macht sie sich auch extrem fein. selbes aufgegossen, mit wein, cidre oder prosecco, der könnte das mal ausprobieren:

fein gehackte zwiebeln, rosinen oder datteln und im mörser zerstoßene nelken, zusammen anbraten, je nach geschmack würfel von speck oder wammerl dazu, bis alles eine schöne goldbraune farbe hat, erst dann das sauerkraut mit in den topf geben. alles zusammen schön köcheln lassen und mit prossecco, cidre oder weißwein aufgiesen und einreduzieren lassen.

schmeckt gut zu g’selchtem, leber- und blutwürsten, geräuchertem wammerl, je nach dem wie man’s gern mag oder selbstgemachten kartoffelpüree, denn packerl-püree hat keinen geschmack. beim kartoffelpüree macht sich auch eine gute priese muskatnuß gut.

laßt es euch schmecken;)

s‘ hex’nhais’l.

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