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Mängelexemplaren, Momenten & Augenblicken,
Frauen & Männern.

… was zum Schmunzeln, d’rüber lachen oder mal wirken lassen;)…

ich amüsier‘ mich g’rad‘ bestens beim lesen des mängelexemplars
glücksallergie“ von pascale graff.


mängelexpemplare gibt’s ab 3 euro, beim buchhändler meiner wahl.


in diesem beschreibt die autorin,
ganz zu anfang
frau mitte dreißig auf männerfang,
die hektik, das müssen, den zwang,

abflug

kurz vorm abflug, eine fotosession.

frau mitte dreißig
auf der suche nach den mannigfaltigen möglichkeiten des männer kennen lernens.
mir düngt das nach streß, weil’s ganz schnell, und mit karamba-bumm gehen muß,
denn, so schließe ich aus den ersten seiten des buchs:
„traummänner“ sind leicht vergängliches (verderbliches…) gut.

na ja, weibsen die mit mitte dreißig an traummänner glauben, sind mir suspekt, aber lustig zu lesen ist das buch.

ich hatte das nie, also traummänner,
ich hat’s mehr mit den echten,
die aus fleisch und blut,
fehlern und mängeln,
eben echt, keine phantasiegestalten,
die einen kirre machen.
aber auch nicht ungefährlich,
muß ich im rückblick sagen.

jedenfalls las ich in dem bücherl,
schön war’s und gelacht hab ich viel,
da fiel mir was auf,
was mir bis dato in meinem leben nicht aufgefallen ist,
was ich aber sehr genieße.

das mensch das zum ziemlich bestem freund meines hunds gehört,
es lebt im „hier und jetzt“.
erlebte ich zuletzt letzte woche,
als nochmal ein spätsommertag mit sonne dem herbst abgerungen wurde.

die vierbeins an der schlepp in der freiheit am wasser,
die zweibeins entspannt auf dem rücken in der sonne auf der kiesbank liegend,
ergab sich aus der situation heraus,
und hat gut getan.

g'spinnter fünfe, während einer fotosession

g’spinnter fünfe,
während einer fotosession

mit dem bücherl rückte mein erleben in den fokus. ja, so geht’s, bzw. könnt’s gehen,
ohne streß und zwang, ohne internet und speed-dating.
nicht schnell, nicht zack-zack, ohne karamba-bumm. wär doch auch mal ’ne buchidee…, und was für’s echte leben.

ich hab mir nach meiner letzten trennung oft gedacht, …und mich genauso oft gefragt,
warum’s so viele frauen gibt, die irgendwas machen,
nur um männer kennen zu lernen,
was nicht das ihre ist.
ist doch ein trugschluß,
der da dahinter liegt.
danach hat frau was am hals,
was gar nicht ihr ding ist.
wie kommt sie denn da wieder raus???

muß die sache mit dem typen,
den das frau grad kennen lernt,
– über das, was sie nur tut um „ihn“ kennen zu lernen –
doch schief gehen…
beißt sich die katz‘ doch nur selber in‘ schwanz…

ich glaub ja nicht,
dass das noch sooo angesagt ist,
was ich so tu.
das tun, was mir gefällt, mir gut tut,
es genießen und mich hinein begeben,
da is keine suche nach irgendwas,
da ist nur sein,
im hier und jetzt,
dem was gut tut,
mehr braucht es nicht,
um glücklich zu sein.

lass die stille wirken und das rauschen des wassers

lass die stille wirken

kein karamba-bumm-glück,
dafür das stille leise,
das sich durch die hintertür ‚rein schleicht,
ohne dass man es forcieren wollte/müßte.

ich stell fest,
bzw. ich kann’s jetzt spüren,
das was mensch möchte,
was mensch gut tut,
kommt mit dem,
was er gerne tut und damit ganz bei sich ist.

dieses in aller ruhe einfach nur in der sonne liegen,
die herbstlichen sonnenstrahlen genießen,
ganz im hier und jetzt,
das habe ich in meiner speziellen beziehung,
die 10 jahre, die die mein leben „begleitete“ nie erlebt.
da mußte alles streß-aktion-karamba-bumm sein,
also was los und immer was zu tun sein.

nur hier und jetzt zu sein,
den augenblick genießen,
weil’s grad eben hier schön ist,
das ging nicht,
und das war was,
was mir zutiefst fehlte.
(anstrengend ist das und auch noch so zu leben…)
das loslassen im augenblick,
sich nicht drängen lassen,
nichts zulassen was müssen müßte,
dafür annehmen und dankbar sein,
für das was hier und jetzt ist,
macht das leben schön.

1409__4252

witchqueen der schrebergärten… und was die in der hand hält? sachen gibt’s…

als ich in dem netten bücherl las,
da kam mir das,
in den heutigen „möglichkeiten“
wie sich frauen und männer begegnen,
ist diese möglichkeit kaum mehr enthalten.

es gibt keine zeit für wirklich kennen lernen,
sich einlassen, auf was immer es ist, dem nachspüren und es wirken lassen.
dafür wird (sofort) abgecheckt ob was paßt.
da ist keine zeit, damit sich was immer es ist entwickelt, schnell muß es gehen,
ein mensch, wer immer es ist,
könnte ja was verpassen,
zack, abgehakt, paßt nicht, auf zum nächsten oder zur nächsten – wie langweilig und wie gehetzt.

mir scheint,
die neuen möglichkeiten,
wie sich frauen und männer so kennen lernen,
beruhen auf der flucht vorm alleine sein,
dem sich selber aushalten müssen,
forcieren die entstehung von traumfrauen und traummännern,
wo danach entsetzliche ernüchterung zurück bleibt.

das leben ist schön,
wenn mensch sich auf das moment einlassen kann,
was wirklich schön ist,
genießt und aufnimmt,
ohne etwas zu wollen,
sich einfach dem eigenen „sein“ hingibt,
macht leben schön.
das unbedingt wollen von etwas,
macht leben nur anstrengend,
so kommt’s mir vor.

laß' ma's ruhig angehen. in der ruhe liegt die kraft.

laß‘ ma’s ruhig angehen.

aber das wollen wird gebraucht,
um ziele zu erreichen.
dabei stellt sich die frage,
ja was ist denn ein ziel,
und vor allem,
was sind eigene ziele?

es ist und bleibt halt sache jedes einzelnen,
sich eigene – adäquate – ziele zu wählen,
die lohnen sie zu verfolgen.
menschen als ziel zu wählen,
in speed-dating und sonstigem,
mir kommt das ganz schön daneben vor,
und vor allem,
am leben vorbei.

s’hex’nhais’l.

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