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Finale Ligure am Strand

.. da läßt sich einiges erleben.

Von Sandstrand, Steilküste, Bergsteigen bis gemütliches Wandern auf Trampelpfaden in Olivenhainen und an wilden Bächen ist alles geboten.

Für Hunds eine fantastische Vielfalt im Frühling. Später weniger – die Zugänge am Meer an der Steilküste, sind im Vergleich zum Süden, doch arg begrenzt. Im Frühling geht’s, die Strände sind noch unbewirtschaftet.

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„Hängender“ Garten im Val Prino

Ich entdeckte jedenfalls fantastische „hängende Gärten“, ehemalige Olivenhaine, die auch als Gärten für Obst und Gemüse genutzt werden. Ungefähr 20 Minuten per Pedes von meiner Bleibe entfernt, wurden sie mein Lieblingsort für Sonnenuntergänge.

Frau Hund begeisterte dieser Platz in selber Weise, denn dort gab es jede Menge zu entdecken und erkunden. Das ganze Tal war einsehbar, und jeder, wirklich jeder, der sich dort bewegte, wurde von Frau Hund gemeldet. Der einzige echte Haken: Zecken ohne Ende…

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Wilder Bachlauf mit Gumpen

Aber auch der wilde Bachlauf mit kristallklarem Wasser, Gumpen und Miniwasserfällen, war richtig Klasse um Morgens die erste Runde mit Frau Hund zu drehen.

Das Tal kam mir vor, wie eine Riesen-Open-Air-Voliere. Kein Auto, kein unangenehmer Lärm, der das den ganzen Tag andauernde Konzert der Vögel störte. In diesem Tal, wenn man Natur mag, ist totales Abschalten, sehr einfach.

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Lieblingsplätze

Bei den Temperaturen Abends wurde es happig – bei einem Haus ohne Heizung, und nur einem offenen Kamin, mit dem sich die Küche beheizen ließ. Vier Wochen später, macht das wahrscheinlich keinen Unterschied. Aber Ende März, wird’s noch „zapfig“ nach Sonnenuntergang…

Was ich so allerdings nicht mehr machen würde, mich nur über ein Foto und Telefonat mit einem Internetkontakt zusammen zu tun, um eine Reise zu machen.

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Geflasht vom Meer, nach der ersten Begegnung.

Was sich auf die Weise ergab, war dann doch sehr gewöhnungsbedürftig. Zwei sehr, sehr unterschiedliche Menschen, in ihrer Art zu Reisen und in ihrer Art gesprochene Worte zu verstehen.

Ein echtes Kontrastprogramm.

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Frau Hund beim Bergwandern

Meine Mitfahrerin wäre sicher glücklicher gewesen, wenn sie eine Busreise gebucht hätte, wo alles für sie organisiert worden wäre, sie sich um nichts kümmern hätte brauchen und auch keine Abenteuer bestehen hätte brauchen, wie die nächtliche Suche in den Ligurischen Bergen, nach unsere Bleibe, was auch sie in den direkten Kontakt mit der Bevölkerung brachte. Oder andere Abenteuer, wie mit italienischen Bussen fahren, sich durchfragen, selbständig eine Gegend erkunden usw. usf.

Aus der Perspektive war es leider mehr „Des einen Freud, des anderen Leid“. Was zu Spannungen führte. Ich hatte eine Urlaubs-WG mit Mitfahrgelegenheit angeboten, und keinen gemeinsamen Urlaub. So ergaben sich Konflikte, die daher rührten, dass das Verständnis von Urlaubs-WG, also man teilt sich eine Bleibe, ansonsten ist man für was man erlebt oder nicht, selbst verantwortlich, und natürlich auch dessen Planung…, ziemlich unterschiedlich war.

So kann es gehen, aber es hätte auch anders sein können.

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