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1508__5170Lebst mit einer Frau Hund, merkst, so alle halbe Jahr is‘ es wieder soweit. Da wird eine unruhig, die Sache mit dem: „was ham’ma abg’macht?“ funktioniert nicht mehr so, wie’s eigentlich funktionieren sollt‘, und auch der Geruch so einer Frau Hund wird anders. Des ganze Prozedere fangt, anders wie’s so oft g’schrieben wird, so zwischen vier und sechs Wochen an, bevor die Sache „öffentlich“ wird.

Die Kerle auf vier Pfoten, die riechen des auch, scho‘ 10 Meter gegen den Wind, in der Zeit davor. Die Attraktivität so einer Dame, is‘ vor der eigentlich Sach‘ scho drastisch erhöht.

Aktuell ham‘ ma wieder die Schleppleine im Einsatz, denn Frau Hund, überkommt dann doch so hin wieder, eine tierische Lust, zu tun was sie will. Was meint, Frau Hund geht leidenschaftlich gern schwimmen. Da ist die dann unterwegs, stundenlang;), rauf und runter, und immer akkurat so, dass ich sie nicht erwisch‘, und hören? auf mich? Nein, wenn die schwimmen is‘, hat die zwei Ohren, beim einen rein, beim andern raus, dafür sind Ohren gemacht, erklärt sie mir, mit entsprechendem Blick. Und schwups, is‘ sie wieder auf und davon, schwimmt die nächste Runden im Fluß.

Sowas macht die ein, maximal zwei Tag mit mir, dann kommt die Schlepp wieder raus. Was des für sie heißt, des weiß die Frau Hund. Eingeschränkte Freiheit, Mensch, was machst’n wieder für’n Scheiß, kommuniziert die Frau Hund, auf ihre Weise. Da spring ma doch erstmal ein bisserl rum, Pfoten an die Hüfte von Frau Mensch, huia, da gibt’s wieder einen Rüffler, also ned, gut, eine Minute Pause, aber irgendwie muß der Frau Mensch verständlich g’macht werden, dass die Sache mit der Schleppleine eine wirklich ganz blöde is. Frau Hund überlegt, nimmt das vordere Ende der Schlepp ins Maul, und versucht mich rumzuführ’n, damit ich kapier, was ich da mach mit ihr, und dass des wirklich ausgesprochen blöd ist. Ein bisserl Rabatz, untermauert die Aktion, vielleicht gibt’s nach, die Frau Mensch, und nimmt des blöde Ding weg? Aber die Frau Mensch ist ein sturer Hund – laßt des Ding an der Frau Hund.

Irgendwie gibt’s dann auf die Frau Hund, und akzeptiert wie’s is, bis wieder so eine Gelegenheit käm‘, aus ihrer Sicht, die sich lohnen tät, zum flitzen geh’n. Jetzt macht aber die Schlepp, was sie soll, sie hindert Frau Hund am ausbüchsen. So eine Frau Hund kann einen schon mit Todesverachtung anschau’n, wenn man als Mensch zu derart drastischen Mitteln greift, aber dauert nie lang, dann gibt’s auf, weil macht ja kein‘ Sinn.

Aber sie zeigt’s mir, die Frau Hund, in diesen Zeiten, bevor die eigentlich heißen angeh’n, was sie von mir hält, wenn ich sowas mach. Sie nimmt des Ding, also die Schlepp, und bringt’s fertig, mir des Ding vor die Füße zu werfen. Soll noch einer sagen, die Viecha san blöd;)

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