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k_handwerk_markt_06Alternativ ein Entzugstagebuch;) Dampfen statt Rauchen, auch nicht so einfach. Risiken & Nebenwirkungen, auf keinen Fall zu unterschätzen – beim umsteigen.

Seit gut einer Woche wird gedampft.

Der Geruch meiner Wohnung verändert sich. Angenehm, dass binnen einer Woche der Rauchgeruch als solches bereits aus der Wohnung verschwunden ist. Gewöhnungsbedürftig: Die Haustür zu öffnen, und meine Wohnung riecht anders, nicht mehr nach zu Hause, wie davor. Nein, damit meine ich nicht den Rauchgeruch, weder den kalten, noch den warmen, es ist ähnlich der Basisnote eines Parfüms, die verändert wurde.
Dafür treten jetzt alle anderen Düfte und Gerüchte mehr in den Vordergrund.

An der Stelle ist nicht mehr zu rauchen, schon mal viel mehr, als rauchen aufzuhören.

Die Lust auf eine echte Zigarette wird wieder größer. Auf den typischen Geschmack, den Rauch, das leichte Kratzen im Hals. Dampfen ist nicht rauchen. Und umsteigen nicht so einfach wie ich in den ersten Tagen dachte. Da ist die Lust am Rauch, die der Dampf nicht stillt.

Allerdings: Ohne Dampfer=E-Zigarette, hätt’s nie eine Chance gegeben, das Rauchen umzustellen. Auch klar, warum alle bisherigen Versuche in der Sache kläglich scheiterten.

Und hätte ich nicht den Willen und Vorsatz auf E-Zigarette zu bleiben, ich würde schon wieder zur echten Zigarette greifen, das für mich wahrhaftige;)

Strategisch gesehen, kam die Entscheidung pro E-Zigarette exakt zur richtigen Jahreszeit. Auch wenn mir meine Basisnote fehlt, es ist super angenehm, wenn Nichts nach Rauch riecht. Frisch gewaschene Handtücher nach Waschmittel riechen, usw. usf. Ich nicht erst, und nicht so viel lüften muß, damit’s angenehm riecht, das hat was. Das ist was – obwohl Tabak im Schrank liegt, den Griff zu Kippe ausschließt – für mich, was mich durchhalten läßt. Ohne E-Zigarette unmöglich.

Die Kippe lassen, ist mehr als Rauchen aufhören. Damit ändert sich so viel, auf was man gar nicht käme. Soviel ist mit der Kippe verbunden, unglaublich.

Ach auch angenehm, lange Haare die nur nach Haaren nicht mehr nach Rauch riechen. Nichts desto trotz, bleibt’s bei meiner 1 x täglichen „Echten und Wahrhaftigen“. Auf die freu‘ ich mich täglich.

Und ich bin auf „Schäuble-Kurs“, bekomme Dagobert Duck Dollarzeichen in die Augen, wenn ich Tabakdosen an der Kasse stehen sehe. 8,20 € VK und davon 6,05€ in Schäubles Kasse…

Steuern die ab jetzt in mein eigenes „Sackerl“ wandern, statt in Schäubles, investiert in die Leihgebühr eines Teppichreinigungsgerätes. Denn der Hochflorteppich in einem Raum stinkt tatsächlich gewaltig nach Rauch, durch nicht mehr soviel lüften müssen/brauchen, fällt das jetzt auf.

Läuft – finde ich – ganz gut mit der Raucherumstellung. Nur, dass ich bereit bin, diese Umstellung durchzuziehen, macht die Umstellung möglich. Wäre irgendwer daher gekommen, hätte mir die E-Zigarette mit dem Label stinkt nicht so, ist gesünder, und, und, und, was es da alles so gibt an Vorstellungen wie Meinungen, auf’s Auge drücken wollen, no way, hätte nie und nimmer funktioniert.

Jetzt sind auch mehrere Aromen und Clearomizer im Einsatz. In München war ich in einem Laden, testete mehrere Tabakaromen, wirklich überzeugt hat mich keines, schmecken alle irgendwie nach Pfeife. Apfel-Minze, bei Riccardo bestellt, finde ich dagegen richtig lecker plus Shisha-Apfel heute in München gekauft, schmeckt auch fein. Das „Ganze“ wird zur hohen „Kunst“, mehrere Clearomizer, befüllt mich unterschiedlichen Geschmäckern wie Nikotingehalt. Die einen gegen Entzugserscheinung die anderen für den reinen Geschmack, ganz ohne Nikotin.

Mal sehen wie es weiter geht. Fortsetzung folgt.

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