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…was für ein Unterfangen, in einer Wohnung in der 8 Jahre geraucht wurde, und jetzt nicht mehr. Der Versuch mit einem Teppichnaßreinigungsgerät aus dem Baumarkt funktionierte nicht, trotz gegenteiliger Bekundungen der Baumarktmitarbeiterin.

Die professionellen Reinigungsmittel lösen zwar alles an Rauch und Nikotin, was so ein Hochflorteppich in diesen Jahren aufnehmen kann. Aber der professionelle Naßreinigungssauger, kann nicht im Ansatz, was die professionellen Reinigungsmittel können…
Ist wahrscheinlich wie mit den energieeffizienten Staubsaugern. Denn die verdienen diesen Namen auch nicht mehr, im Vergleich zu den Geräten, die zumindest Ende 2010 noch überall zu kriegen waren.

In meinem Falle hieß das: Reingungsflüssigkeit aufgespürt/abgesaugt, Teppich sieht sauber aus, eine halbe Stunde später, Verfärbungen in den oberen Enden des Flors, die’s davor noch nicht gab…, so gings’s dahin, Stunde um Stunde.  Die Methode taugt einzig alleine: sich eine riesengroße Sauerei zu produzieren. Und am Ende hilft dann nur noch die Badewanne. Teppiche rein hiefen, durchspülen, durchspülen, durchspülen, durchspülen… Dafür hätt’s das sogenannte Profiteil nun wirklich nicht gebraucht…

Meine Großmutter, Frau eines Kettenrauchers, sie starb 1975, nutze jedes Jahr den ersten und den letzten Schnee zum „Teppichwaschen“. Bedeutete, Teppiche wurden ausgeklopft, dann mit Schmackes in den Schnee geworfen, Flor nach unten, danach durften die Enkelkinder nach Herzenslust drauf rumtrampeln. Anschließend noch einmal über die Stange geworfen, abgeklopft, und rein damit. Die Teppich rochen nach frischem Schnee, und sauber war sie, und wie! DAS! funktionierte, wie eine Eins. 100% Öko, ohne einen Tropfen Reinigungsmittel, ohne diesen Aufwand, ohne diesen Dreck.

Fazit, im beginnenden 2017. Raucherteppich nicht versuchen mit sogenannten, zeitgemäßen Methoden zu reinigen, wenn die alten, wie vor 40 Jahren, mangels Möglichkeiten ausfallen.

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