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Stubentiger, heute 14

Geht’s nach ihnen, begleiten sie uns ihr Leben lang. Geht’s nach mir, das Selbe.

Marley & ich, am Wochenende wurde der Film als Wiederholung ausgestrahlt. Jedes mal heule ich am Ende Rotz und Wasser.

Diesmal nochmal anders. Frau Hund begleitet unser Leben seit 3 Jahren, ihre königliche Hoheit von und zu Kater zählt inzwischen 14 Lenze. In Menschenjahre umgerechnet ein Methusalem. Auf einmal ging’s mir mit Herrn Kater, wie am Ende in Marley & ich. Ich erinnerte mich an so vieles, und wie im Film ist mein Leben heute ein anderes, als zu der Zeit, in der er und sein Bruder als Minis mit 6 Wochen zu mir kamen.

Herr Kater ist ein alter Herr geworden, sehr gediegen, sehr speziell, immer noch ein wundervoller wie eigenwilliger Kater – aber jetzt, von einem Tag auf den anderen sehe ich die Jahre, die wir schon zusammen verbrachten „anders“.

Da steht das Mensch, wird traurig, weiß was kommen wird, wie sich’s anfühlt, wenn es soweit ist. Kennt es, hat es mehrfach erlebt.
Auf einmal machst Dir Gedanken, was könnte es Herrn Kater vielleicht leichter machen, seine Kondition verbessern, dem Leben zusätzliche Lenze abluchsen, wie könnt’s am besten funktionieren? Spezialfutter gibt’s schon länger, aber was geht noch?

Arnica D200 für Katzensenioren, gut für’s Herz, gibt wieder Kraft. Lindert Schmerzen, auch die des Alters in den Knochen, was bei Mensch und Tier so ziemlich gleich daher kommt, ab einem gewissen Alter. Mercurius D200 bei Nierenproblemen, wenn die Katze es zeigt durch sehr viel trinken.
Also wird unterstützt wo es geht. Ist die Katze gesund freut sich der Mensch;) Alternativ, ein alter Freßnapfslogan aus Italien: Mach glücklich was Dich glücklich macht.

Er ist nicht die erste Katze mit der ich diesen Weg gehe. Aber er ist die erste meiner Katzen die mir zeigte, wie Katzen um ihre Katzenkumpels trauern, dass sie in selber oder ähnlicher Weise leiden wie ein Mensch. Die erste Katze bei der ich selbst gesehen habe, wie sie sich vor das Foto ihres einstigen Katzenkumpels setzte und es anmiaut – mehr als einmal in den ersten drei Monaten nach dessen sterben.

Wer sein Leben lang mit Haustieren gelebt hat, wird auch das kennen: Jedes von ihnen begleitet einen Lebensabschnitt. Wenn sie gehen, endet meist auch ein Lebensabschnitt. Mit einem lauten Rumps wird einem bewußt, was einem sonst nicht so schlagartig zu Bewußtsein kommt.

So bin ich ganz schön erschrocken, dieses mal, als ich mir Marley & ich ansah. In die Richtung hatte ich gar nicht gedacht, davor…

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