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Ihr „schaufelt“ euch frei: Weil: ihr braucht dringend eine Auszeit von allem. Ein Nachmittag im Grünen, am Wasser, ohne Geschrei, ohne Gettoblaster, ohne Party rund um euch und sonstiges…

Handyshapshot

Ihr schafft’s, ihr kommt an die Stelle, wo nur das Eine ist: Natur mit all ihren Geräuschen.

Der Ruf eines Bussards in der Ferne, das Rauschen des Windes, plätschern des Flusses, gemischt mit Vogelstimmen. Endlich wird’s ruhig, in euch… Geschafft, weg, draußen aus dem Wahnsinn…

Ein Nachmittag draußen, kein astreines Badewetter, aber richtig schön, sonst keine bis kaum Leute hier. Immer wieder ziehen Wolkenbänke durch, es braucht die leichte Strickjacke, bis die Sonne wieder kommt. Richtig heiß ist es nicht, und der Wind noch ziemlich kühl.

Dem Hund gefällt’s, er döst auf dem Kiesbett, genau wie ich… Runterkommen, schlafen, in die Sonne blinzeln, nichts tun außer da sein. Wind, Wasser und den Vögeln zuhören, und sonst: NICHTS.

Es wird Abend, der Aufbruch naht. Sie Sonne wirft schon lange Schatten, die Geschäfte haben nicht mehr lange auf. Der Hund noch patsch naß von der letzten Runde im Wasser, geht’s ab ins kühle Auto, denn es stand die ganze Zeit im Schatten der Bäume.

Kurze Fahrt. Ein Parkplatz auf einem Gewerbegebiet, mit einem großen Lebensmitteldiscounter, wo ich schnell noch hinein hechte. Das Auto geparkt unter einem Baum, der Schatten auf das Dach des Autos wirft, alle vier Fenster 15 cm weit geöffnet, dass der Wind durchzieht und es kühlt bleibt im Auto.

10 Minuten bin ich im Discounter. Keine Schlange vor mir, wirklich schnell geht’s, wunderbar. Kaum trete ich aus der Tür sehe ich zwei Gestalten, eine Frau Mitte vierzig, in Begleitung eines Mannes Mitte 30, in der Nähe meines Autos stehen. Sehr wichtig haben sie’s. Ich weiche schon aus, mache auf der ihnen abgewandten Fahrzeugseite die Autotür auf, dann geht’s auch schon los.

In dem Fall, die Zwei auf mich. Mein Hund hat gehechelt! Was mir einfällt, meinen Hund in der prallen Sonne im heißen Auto einzusperren und so lange weg zu sein. Sie haben die Polizei gerufen, so geht’s ja nicht.

Ich war 10 Minuten im Laden, der Hund noch naß, der Wind zog durch’s Auto, das Dach des Autos im Schatten des Baums, da drinnen war es NICHT heiß!

Das stimmt nicht, ich war 20 Minuten weg. Aha…

Konnte nicht sein, denn um 19.00 h fuhr ich vom Parkplatz los, sah auf die Uhr – weil, schnell einkaufen schaffen wir noch. Vom Parkplatz am Wasser bis zum Discounter brauche ich 10 Minuten. Um kurz vor halb 8 sah auf die Uhr, da war der Streit schon mitten im Gange.

Hunde sterben in kochend heißen Auto, ging der Vortrag weiter. Ich bin unverantwortlich. Hallo, es war Abend! Der Abend eines durchwachsenen Tages, wo’s immer wieder so kühl wurde, dass es eine leichte Jacke brauchte. Aber eben und vor allem Abend, plus nasser Hund, plus Autodach im Schatten, plus alle vier Fenster des Autos offen.

Ich war sauer, richtig sauer. Diese Einmischerei und Wichtigtuerei, ich hab sie derart dick! Ich parke mein Auto nicht bei brüllender Hitze, in der prallen Sonne und lasse meinen Hund darin kochen. Ich mag meinen Hund, ich achte auf meinen Hund, sowas tu‘ ich meinem Hund nicht an.

Aber Abends, wenn das Auto eh noch kühl ist, der Hund patschnaß, weil grad noch im Wasser gewesen, das Autodach noch dazu im Schatten, bekommt er keinen Hitzschlag, da kann es im Auto nicht zu heiß werden, weil weder Außentemperaturen noch der Stand der Sonne es an solchen Tagen zu lassen.

Das hat die Zwei aber nicht interessiert. Als ich dann noch sagte, setzen sie doch in dieses Auto, dann sehen sie, dass es hier NICHT heiß ist, hat die Dame sich nicht ins Auto setzen wollen, dafür geantwortet, Danke, sie hat selbst ein Auto, sie weiß wie heiß es in Autos wird. Da reichte es mir derart, dass ich ihr den Obermachospruch um die Ohren knallte: Schaffen’s sich doch Kinder an, dann sind sie beschäftigt und weg von der Straße.

Irgendwann ist einfach Schluß, Ende, aus die Maus. Daraus wurde auf der anderen Seite, dass ich weiß, wie sehr ich im Unrecht bin, und das oft so machen würde, sonst würde ich nicht so reagieren. Krieg’st an Vogel mit der Art Leuten!

Sie fahren Filme, dass alles zu spät ist. Von tuten und blasen keine Ahnung, aber davon jede Menge. Da wo’s drauf ankommt, also ins Auto setzen, und selber schau’n ob das Auto wirklich aufgeheizt ist, „Schwanz“ einziehen, kneifen, weil, jetzt würde sich ja raus stellen, wie überzogen die ganz Nummer eigentlich ist…. Darf natürlich nicht sein, würd‘ man ja richtig blöd dastehen…

Ja, es mag Leute geben, die ihren Hund in sengender Hitze, bei praller Sonne im Auto lassen, aber ich gehöre nicht zu ihnen – habe nie zu ihnen gehört. Und ich hasse es wie die Pest, wenn ich von zwei Wichtigtuern derart dumm angemacht werde.

Ein Parkplatz, mehr als halbleer, abends nach 19.00h, wo es nur eine Möglichkeit gibt, wo die Person sein kann, und innerhalb nicht mal 10 Minuten die Polizei rufen. Seltsam, dass mein Hund nicht hechelte als ich zum Auto kam…

Geht’s eigentlich noch?

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